Paulinisches Kirchenverständnis und die Zukunft des Christentums, WuD 24 (1997), 29-50, Lys, Daniel; L’arrière-plan et les connotations vétérotestamentaires de sarx et de sôma, in: Association catholique francaise pour l’étude de la Bible [éd. Entscheidend ist, dass alle Christen dem einen Leib Christi angehören. Bibelvers Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Um was für Dienste es sich handelt, sagt Paulus nicht. Die Zungenrede werde als geringste der Gnadengaben, der Aposteldienst (ironisch) als höchster der Dienste angesehen. Beobachtungen: Der Leib wird dadurch konstituiert, dass die Glieder verschieden sind. 2. korinther 6 14 auslegung bekijk ons unieke .. Gemeinschaft des Trostes (2 Kor 1,3−2,14) Der rechte Dienst für Christus (2 Kor 2,12−6,10) Lebensregeln der Gemeinschaft (2 Kor 6,11−9,15) Die Vollmacht des Apostels (2 Kor 10,1−13,10). Paulus kenne keine "Gesamtkirche“. Seine Gliederung ist wie folgt: V. 1-3: "exordium“, worin Paulus deutlich mache, dass Gottes Geist und dessen Äußerungen unter den geistlichen Menschen durchaus im Einklang ständen. [ Hier geht es zur Übersicht der Zeitschriftenabkürzungen ], Bassler, Jouette M.; 1 Cor 12:3 − Curse and Confession in Context, JBL 101 (1982), 415-418, Baumert, Norbert; Charisma und Amt bei Paulus, in: A. Vanhoye [éd. Wie durch einen Trank wäre der (heilige) Geist in den Körper der Gläubigen gelangt. Auch B. Frid 1995, 95-113 befasst sich mit der Argumentation und Struktur von 1 Kor 12. 2. Stattdessen solle er die Kirche liebevoll und fest den rechten Weg führen. "geistlichen Erneuerung“, die Gaben des heiligen Geistes zu erbitten, zu erwarten und für deren praktische Anwendung Erfahrungsmöglichkeiten und Freiräume zu schaffen, nicht zuletzt im Rahmen eines Gottesdienstes. 1 Corinthians 12 NIV - 1 Korinther 12 HOF Biblic This Give Tool Generator creates the Minecraft Java Edition (PC/Mac) 1.12 command you can use to give a player a custom tool with enchantments, names and lore. Weiterführende Literatur: Ausgehend von juristischen Texten, die die Gesamtheit von Personen mit Kategorien stoischer Physik erfassen, legt M. Klinghardt 2000, 191-216 die Lehre von den verschiedenen Arten von Körpern dar. 1 Kor 12 propagiere nicht − wie oftmals angenommen − die Gleichheit der Gemeindeglieder, sondern den Führungsanspruch des Apostels Paulus. Mein Leben ohne Limits: Wenn kein Wunder passiert, sei selbst eins! 1. 5 Ein Weib aber, das da betet oder weissagt mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt, denn es ist ebensoviel, als wäre es geschoren. Der Begriff "pneumatikôn“ kann sowohl als Maskulinum als auch als Neutrum gedeutet werden. Es sei bei aller Einheit von verschiedenen Gliedern und Gaben die Rede und der hierarchische Aspekt trete stärker in den Vordergrund, so dass im Kolosserbrief Christus sogar als kosmisches Haupt und Haupt der Kirche erscheinen könne. Jede Seite enthält eine Übersetzung des jeweiligen Bibeltextes, sowie Beobachtungen (Vorbereitung der Auslegung), Hinweise zu weiterführender Literatur und eine abschließende Literaturübersicht. Er definiere Prophetie als etwas, was − anders als die Zungenrede - nicht von Trance begleitet wird. 3 Darum tue ich euch kund, dass niemand, der durch den Geist Gottes redet, sagt: Verflucht sei Jesus. Auf das Konzept der Kirche als "Leib Christi“ als Schlüsselelement der paulinischen Theologie geht auch J. L. Breed 1985, 9-32 ein, wobei die biblischen Schlüsseltexte (S. 10-13.21: 1 Kor 12,4-31) und die Schlüsselbegriffe im Mittelpunkt stehen. Wenn Sie diese Bibliographie zum ersten Mal nutzen, lesen Sie bitte die Weiterführende Literatur: D. B. Martin 1991, 547-589 geht auf das Problem der Zungenrede unter dem soziologischen Aspekt von Statusfragen ein, wobei er den Begriff "Engelszungen“ auf die in 1 Kor 12-14 thematisierte Zungenrede bezieht. Zunächst legt sie dar, was Paulus’ Botschaft an die korinthische Gemeinde ist, dann fragt sie nach der Predigtmethode des Paulus, wobei sie den Brief als Form der paulinischen Predigttätigkeit versteht, um abschließend Schlussfolgerungen im Hinblick auf die Belange heutiger Gemeinden zu ziehen. Bei der Übergießung sei den Täuflingen der heilige Geist vermittelt worden. Auch ich, meine Brüder und Schwestern, als ich zu euch kam, kam ich nicht mit hohen Worten oder hoher Weisheit, euch das Geheimnis Gottes zu predigen. Alle Christen wurden durch einen Geist zu einem Leib getauft und mit einem Geist getränkt. Die Gleichheit der Kirchenglieder stehe im Vordergrund, nicht die Unterschiede. G. Röhser steht einer solchen Forderung kritisch gegenüber. [ Hier geht es zur Übersicht der Zeitschriftenabkürzungen ], Breed, James L.; The Church as the “Body of Christ”: A Pauline Analogy, TRB 6/2 (1985), 9- 32, Cross, Anthony R.; Spirit- and Water-Baptism in 1 Corinthians 12.13, S. E. Porter et al. 3) Wie verhält sich 12,1-3 zu 12,4-31 bzw. Demnach wäre mit der Taufe die Geistverleihung verbunden gewesen. Bei Körperteilen, die als unanständig gelten und die daher mit besonderer Aufmerksamkeit bedeckt werden, ist am ehesten an die Geschlechtsorgane zu denken. Predigt zu 1. 2. Er benutzt das Verb "synkerannymi“, das sowohl "zusammenfügen“ als auch "zusammenmischen“ übersetzt werden kann. Ich kann und will über mich selbst bestimmen. ], Le corps et le corps du Christ dans la première épître aux Corinthiens (LeDiv 114), Paris 1983, Macías, Baldomero; 1 Cor 12,13: Una conjectura renacentista, FNT 7/14 (1994), 209-214, Martin, Dale B.; Tongues of Angels and Other Status Indicators, JAAR 59 (1991), 547-589, Merklein, Helmut; Entstehung und Gehalt des paulinischen Leib-Christi-Gedankens, in: M. Böhnke, H. Heinz [Hrsg. Küstenmacher, Haberer: Gott 9.0: Wohin unsere Gesellschaft spirituell wachsen wird, Gott 9.0 weist Ihnen einen völlig neuen Weg in Richtung Klarheit, Glück und gesunder Spiritualität. V. 3 habe die Funktion einer "propositio“. Für die Gemeinde bedeutet dies, dass es für sie nicht nur nützlich, sondern geradezu notwendig ist, dass ihre Glieder verschieden sind und verschiedene Gnadengaben haben. Nicht jeder Prophet ist ein wahrer. Daher kommt es, dass die Gnadengaben auch als "Geistesgaben“ bezeichnet werden. Da die Epistel Predigttext ist, ist hier Platz für die AT-Lesung; nach dem Vorschlag des Perikopenrevisionsentwurfs der EKD ist die Num 11; die kollektive Geistbegabung – einschließlich des Segenswunsches in v29 – passt besser zum Predigttext als Gen 11. Die Wirkung zeigt sich darin, dass die Täuflinge von nun an dem einen Leib Christi angehören. Mit der Kraft der Hoffnung und einer extra Portion Humor erzählt er aus seinem Leben ohne Grenzen. Diese Gemeindeglieder seien bestimmten "Gnadengaben“ gegenüber sehr kritisch eingestellt und würden deren Ausübung am liebsten untersagen. Am ehesten sei anzunehmen, dass es sich jeweils um eine Frage handelt, die die Antwort "Natürlich ist er/es ein Teil des Körpers!“ erwarten lässt. Eher kommen allgemein Wundertaten in Frage, wozu durchaus Heilungen gehören können. [] 19 Oder habt ihr etwa vergessen, dass euer Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den euch Gott gegeben hatIhr gehört also nicht mehr euch selbst. Je mehr Informationen aber täglich auf mich einströmen, umso mehr wird mir auch deutlich, was ich alles noch nicht weiß. Handelt es sich um einen hypothetischen und absurden Fall, oder stellt sich die Sachlage komplizierter dar? 1 Was aber die geistlichen Offenbarungen betrifft, Brüder, so will ich nicht, daß ihr unkundig seid. Zum Ursprung und Gebrauch der Leibmetapher in der Antike und zum literarischen Kontext, in dem Paulus die Metapher verwendet, siehe H. Goede, F. J. van Rensburg 2006, 1423-1437. Sein Lachen erobert Herzen, seine Geschichte bewegt Jung und Alt. ], Dimensions of Baptism (JSNT.S 234), London 2002, 120-148, Calloud, Jean; Le Repas du Seigneur. Paulus hat dabei das Bild von Christus als dem einen Leib, dem die Gläubigen als die verschiedenen Glieder angehören, im Kopf. 2) Welche Funktion hat V. 3? zu trinken geben“ oder "jmdn. Die Korinther waren sich darin nicht ganz sicher (1.Kor.9:1; 2.Kor.12:11). Beobachtungen: Paulus erinnert an die Vergangenheit. Dabei bezieht er sich auf einen Vorschlag des Gräzisten W. Canter (1542-1575). Linguistische und rhetorische Erwägungen ließen annehmen, dass es sich bei den diakoniai um von Gott aufgetragene Dienste handele, die folglich apostolischen Predigern vorbehalten seien. Alle Gnadengaben haben in der Gemeinde ihren Platz, nicht nur einige wenige derjenigen, die sich in geistlicher Hinsicht für besonders vollkommen halten. M. Pesce 1982, 1-39 fragt, auf welchen Bezugsrahmen die paulinischen Briefe zurückgeführt werden müssen, um deren wahre Identität feststellen zu können. Dafür spricht das Verb im Aorist, das auf ein einmaliges, abgeschlossenes Geschehen hinweist. Bezüglich des Aufbaus kommt er zu dem Ergebnis, dass drei Abschnitte vorliegen: a) V. 1-3: "exordium“, in dem Paulus die Adressaten vorsichtig an das brisante Thema "Zungenrede“ heranführt; b) V. 4-6: dreiteilige "partitio“, die auf die Zuteilungen eingeht; c) V. 7-30: dreiteilige "confirmatio“, die sich mit der Bedeutung der Zungenrede und des Aposteldienstes und schließlich mit der Rangordnung in der Kirche befasst. In 1. Bei denjenigen Textzeugen, die "und wurden durch einen Trank (statt: Geist) getränkt“ lesen, wird der Bezug des Getränktwerdens auf das Herrenmahl besonders deutlich. ], L’ apôtre Paul. Es gab aber offensichtlich noch zwei weitere Briefe, die aber nicht aufgefunden wurden. Nicht der Autorität konkreter einzelner urchristlicher Glaubens- und Lebensvollzüge sei Vorrang zu geben, sondern den theologischen Grundaussagen der Texte. 12 ... 12 Also auch ihr, da ihr eifrig nach Geisteswirkungen trachtet, ... Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder von euch etwas: einen Psalm, eine Lehre, eine Sprachenrede, eine Offenbarung, eine Auslegung; alles laßt zur Erbauung geschehen! 1 Kor 12,12-26:12 Denn wie der Leib einer ist und [doch] viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind, so auch (der) Christus. Wie ohne Eva eine Lücke in der Schöpfung gewesen wäre, so wäre ohne die Braut, die Versammlung, eine Lücke in der neuen Schöpfung. Im Gegensatz dazu unterscheide Paulus beides sehr wohl. Es ist möglich, aber keineswegs sicher, dass es korinthische Gemeindeglieder gibt, die Jesus in ihren Reden verfluchen. Damit ist Hochmut angesichts des Besitzes einer bestimmten Geistesgabe fehl am Platze. : Eine integrale Anthologie über die Facetten der Liebe. 1.Korinther 12 6Und es sind mancherlei Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirket alles in allem. Vermutlich geht es nicht um die Erkenntnis weltlicher Dinge, sondern um die Erkenntnis geheimnisvoller göttlicher Absichten und geheimnisvollen göttlichen Handelns. Richard Rohr, Hier geht es zur Übersicht der Zeitschriftenabkürzungen. Beobachtungen: Es besteht eine wechselseitige Abhängigkeit zwischen den Gliedern. Alttestamentlicher Hintergrund dieser Rede könnte die prophetische Botschaft von der Ausgießung des Geistes (vgl. Beobachtungen: Paulus geht nun zunächst darauf ein, was die Einheit des Leibes ausmacht. Die Gnadengaben werden jedem ganz unterschiedlich zugeteilt. Sie begründet die Einführung der Charismenlehre stattdessen wie folgt: Auch im Gemeindeleben müsse der Geist einerseits als belebendes Prinzip wirksam werden, was er nur bei freier Entfaltung in vielerlei Ausprägung könne, andererseits aber müsse das Leben der einzelnen Gemeindeglieder gleichzeitig auch als ein Leben im Geist identifizierbar sein. Das Charisma (Gnadengabe) und Amt bei Paulus hat auch N. Baumert 1986, 203-228 zum Thema, der auf S. 210-213.218-222 konkret auf 1 Kor 12 eingeht. Doch warum ist Paulus daran gelegen, an dieser Stelle das Kriterium für einen im Geist Gottes Redenden einzuschärfen? Lesung: Num 11,11-12.14-17.24-30. Zur Gestalt der "Deutung/Übersetzung“ (hermêneia) hält er fest: Sie verleihe dem sprachlosen Zungenreden Sprache und mache es insofern verständlich; sie mache das Geistphänomen dem Verstand zugänglich, damit dieser seine Früchte bringen kann; schließlich verwandele sie religiöse Erfahrung und wohl auch religiöse Sprache in ein Wort, das den Außenstehenden in seinem Innersten betrifft. v. Chr. A. Winterer 2000, 77-87 geht der Frage nach, welches Verständnis von Gemeinde und "Amt“ der Apostel Paulus eigentlich hatte. Diese Annahme werfe die Frage auf: Liegt eine paulinische Gemeindeverfassung vor? 23 Und den [Gliedern] des Leibes, die wir für weniger ehrbar halten, denen erweisen wir besondere Ehre; und so erhalten unsere unanständigen [Glieder] besondere (Wohl-)Anständigkeit; 24 unsere anständigen [aber] haben das nicht nötig. Die richtige Übersetzung laute daher "we were all caused to drink one Spirit“. Hinweise zum Gebrauch. Studieren Sie die Bibel! 1 Korinther 6:18-20 Hoffnung für Alle (HOF). Die zusammenfassende rhetorische Analyse bietet folgendes Bild: V. 1 sei eine Einleitung und als "praefatio“ zu bezeichnen. Suurmond 1998, 103-106 versteht die Geisttaufe als Erfahrung der versöhnenden Kraft Gottes in Christus., die uns vom besorgten, habgierigen Ich reinige. Insbesondere treffe es nicht zu, dass das Genitivattribut "Christi“ eine entscheidende Bedeutung besitzt. Laut A. Lindemann 1995, 140-165 sei der Auslegung zwar seit langem bewusst, dass es sich dabei grundsätzlich um die Rezeption eines auch in der Umwelt des Urchristentums oft verwendeten Denkmodells handelt; aber es werde immer wieder betont, dass für Paulus die christologische Akzentuierung entscheidend sei: Die Kirche sei nicht einfach "Leib“ oder gar nur "wie ein Leib“, sondern sie sei zuerst und vor allem "Leib Christi“. Ergebnis: Die extremen Meinungen, nach denen sich der Geist nur in Individuen bzw. Solche Verunsicherung ist allerdings insofern verwunderlich, als die christlichen Gottesdienste räumlich getrennt von denjenigen der heidnischen Religionen stattfinden. 1. korinther 2 auslegung Kreuz und Krippe - Predigt zu 1 . Korinther 12. Weiterführende Literatur: J. N. Collins 1993, 79-91 befasst sich mit dem Verhältnis der Gnadengaben, Dienste und Wirkungen zueinander. Die genera corporum in der stoischen Physik und ihre Rezeption bis zum Neuplatonismus, in: A. von Dobbeler u. a. Danach befasst er sich mit dem Verhältnis dieser vier Bilder zueinander. Demnach seien die Gnadengaben zwar nützlich, die Dienste jedoch notwendig. Diesen kommt besondere Ehre zu, was nicht weiter ausgeführt wird. Unklar ist, was genau mit der Erkenntnisrede gemeint ist. Nicht die Einbettung der Gemeinden in das eine "Volk Gottes“ sei sein großes Anliegen, sondern deren Lebendigkeit als Konkretion und Verleiblichung Christi. R. Y. K. Fung 1981, 89-107 geht nacheinander auf folgende bildhafte Vorstellungen von der Kirche ein: die Kirche als a) wahres/neues Israel, Volk Gottes, b) Leib Christi, c) Braut Christi, d) geistlicher Bau/Tempel. Die Frage, 'Was ist Liebe? Da ekstatisches oder inspiriertes Reden nicht auf das Christentum beschränkt ist, stellt sich manchen Gemeindegliedern vielleicht die Frage, wie man erkennen kann, ob jemand im Geist Gottes redet. Auch weist sie G. Dautzenbergs abweichende Meinung, dass die Auslegung der Prophetie, die ebenso wie die Zungenrede der Deutung bedürfe, im Blick sei, zurück. Die "schwächeren“ und "weniger ehrbaren“ und "unanständigen“ Körperglieder sind also nicht von den anderen getrennt, sondern an den verschiedenen Körperstellen verteilt. Diese Entwicklung gelte es zu korrigieren. Beide Bezeichnungen würden kirchlicherseits oft in einem Atemzug verwendet und für austauschbar gehalten. Dies ermögliche uns gemäß unserer wahren Identität als "Bild Gottes“ zu leben und zum unverdienten Geschenk Gottes zu werden. Schlusswort und Segenswunsch (2 Kor 13,11-13 EU). Dazu gehörten die Gabe der Enthaltsamkeit (vgl. Demnach ist der Prophet "Sprachrohr“ Gottes. Prophetie in 1. J. Hainz 1992, 145-164 befasst sich mit dem Verhältnis der Bezeichnungen "Volk Gottes“ und "Leib Christi“ zueinander. Es folgt ein Abschnitt zum Thema "kirchliche Strukturen“, wobei das 12. Der Geist umgebe uns folglich nicht nur, sondern er sei in uns. Beiden Bezeichnungen lägen jedoch verschiedene Vorstellungen von Kirche zugrunde. This Generator is a fun tool that is intended to help Minecraft players learn the basics of game commands and does not offer every.. Die u.a. A. E. Hill weist auf eine weitere Möglichkeit hin: So seien im Asklepios-Tempel von Korinth Nachbildungen von Körperteilen als Votivgaben dargebracht worden. V. 4 bezeichnet diese Gaben als "Gnadengaben“ (charismata), eben weil die Gläubigen sie nicht aus eigener Kraft bewirken können, sondern weil sie von göttlicher Gnade abhängen. Folglich sei auch unklar, ob Paulus und seine korinthischen Zeitgenossen solche Votivgaben überhaupt zu Gesicht bekommen haben. 26 Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit; und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit. G. Röhser 1996, 243-265 diskutiert die Forderung v. a. der sog. Korinther - Kapitel 2 Die Predigt des Apostels vom Gekreuzigten 1 Und ich, liebe Brüder, da ich zu euch kam, kam ich nicht mit hohen Worten oder hoher Weisheit, euch zu verkündigen die göttliche Predigt. Beobachtungen: Es gibt zwar viele verschiedene Glieder, aber sie bilden alle einen Leib. Auch B. Frid 1995, 95-113 befasst sich mit der Argumentation und Struktur von 1 Kor 12. Über diesen hätten die Korinther keine Verfügungsgewalt. Aber Gott hat den Leib [so] zusammengefügt, dass er dem geringeren Glied besondere Ehre gab, 25 damit keine Spaltung sei im Leibe, sondern die Glieder einträchtig für einander sorgen. Allerdings ist die Formulierung "Verflucht [ist] Jesus“ doch sehr allgemein und es findet keine Unterscheidung zwischen dem körperlichen und dem geistlichen Jesus statt. 1. korinther 7,14 auslegung Bibelstellenindex zu 1 . R. Y. K. Fung 1980, 195-214 wendet sich gegen die These, dass Gnadengaben und kirchliches Amt im Gegensatz zueinander stünden. Mit dem Begriff "Leib Christi“ befasst sich auch H.-J. Dabei scheinen sie ihres Willens nicht mächtig gewesen zu sein, denn sie wurden fortgerissen, wie ein die starke Strömung eines Flusses einen Schwimmer fortreißt. Der im Vorhergehenden geschilderte Sachverhalt wird von Paulus auf Gottes Wirken zurückgeführt. Anschließend geht er auf deren Rezeption bis zum Neuplatonismus ein. Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangennehmen. V. 3 sei ja die Hauptthese, die einerseits aus der "narratio“ folgt und andererseits den Ausgangspunkt für die folgende Darlegung bietet. − verfluchten die gnostisch Gesinnten, wobei sie sich auf die paulinische Aussage berufen konnten, dass Jesu als am Pfahl Gehängter, d. h. Gekreuzigter, verflucht sei (vgl. "Volk Gottes“ beinhalte den Aspekt der Dynamik: Das "Volk Gottes“ sei in der Geschichte auf Pilgerschaft und bedürfe ständig der Reform, um Gottes Handeln und Ruf zu erkennen und auf diesen Ruf zu antworten. Bei dieser Sichtweise kann es sich sowohl um eine Fremdeinschätzung als auch um eine Selbsteinschätzung handeln. Die besonders starken und ehrbaren Glieder würden nicht nur für ehrbarer gehalten, sondern ihnen käme darüber hinaus auch mehr Beachtung und Wertschätzung als den geringeren Gliedern zu. Deshalb gehe es für Paulus wie für uns nicht nur um eine theologische Bewertung dieser Erscheinungen, sondern auch um den praktischen Umgang mit diesen Parteiungen. 1.Korinther 11 … 4 Ein jeglicher Mann, der betet oder weissagt und hat etwas auf dem Haupt, der schändet sein Haupt. Ergebnis: Paulus sei in einer ähnlichen Situation wie Philo von Alexandrien. 1.Korinther 12-14: Die geistlichen Gaben Der nachfolgende Bibeltext von 1.Kor 12-14 entstammt der alten Elberfelder Übersetzung und wurde von R. Liebi leicht revidiert und dem Mehrheitstext angepasst sowie mit kommentierenden Fussnoten versehen. in 1 Kor 12,4-11 genannten Gnadengaben seien Ausdruck unserer wahren Identität und Berufung als "Bild Gottes“ und damit von den gewöhnlichen Begabungen und von Wissen unterschieden. 2 Ihr wisset, daß ihr, als ihr von den Nationen waret, zu den stummen Götzenbildern hingeführt wurdet, wie ihr irgend geleitet wurdet. S. Schatzmann 1987, 29-47 thematisiert die Gnadengaben gemäß 1 Kor 12-14. In 12,1-3 befasst sich Paulus aber noch nicht mit den Geistesgaben im Einzelnen, sondern mit dem grundsätzlichen Wirken des heiligen Geistes. V. 27-30: "peroratio“, in der Paulus den Korinthern zu zeigen versuche, dass das Gesagte auch für sie selbst von Belang ist. Ken Wilber: Was ist Liebe? Auf die Gemeinde bezogen heißt das, dass jedes Gemeindeglied von Gott seine ganz bestimmte Gnadengabe erhalten hat. Wenn beispielsweise der Fuß meint, nicht zum Körper zu gehören, weil er keine Hand ist, dann irrt er sich gewaltig. Beobachtungen: So verschieden die Geistesgaben auch sind, sie werden doch von ein und demselben Geist bewirkt. Lied: 135,1.4.5 oder 293. Daher ist unklar, ob Paulus auf die Wassertaufe anspielt, oder ob er eine getrennte Geisttaufe im Blick hat. Es fällt auf, dass nicht die Weisheit und die Erkenntnis an sich schon Gnadengaben sind, sondern erst die mit Worten geäußerte Weisheit und Erkenntnis. Diese Gnadengabe gilt es einzusetzen. Es gibt jedoch auch Gemeindeglieder, die die Geistesgabe besitzen, die Zungenrede zu verstehen und sie für die anderen Anwesenden zu deuten. Die Zungenrede werde als geringste der Gnadengaben, der Aposteldienst (ironisch) als höchster der Dienste angesehen. Das ist nachvollziehbar, denn das Wirken Jesu Christi und des heiligen Geistes geht schließlich auf Gott zurück. Weiterführende Literatur: J. S. Vos 1993, 251-269 geht auf folgende Fragen ein: 1) Woran denkt Paulus in V. 2 konkret? Er wendet sich gegen die These, dass die Begriffe untereinander austauschbar und folglich alle Christen zu Diensten (diakoniai) gerufen seien. ], Le corps et le corps du Christ dans la première épître aux Corinthiens (LeDiv 114), Paris 1983, 117-129, Cuming, Geoffrey J.; epotisthêmen (1 Corinthians 12,13), NTS 27 (1980/81), 283-285, Dacquino, Pietro; La Chiesa “Corpo del Cristo”, RivBib 29/3-4 (1981), 315-330, Dunn, James D. G.; "The Body of Christ“ in Paul, in: M. J. Wilkins et al. Den biblischen Hintergrund der Gnadengaben hat O. Betz 1990, 252-274 zum Thema. ], Religionsgeschichte des Neuen Testaments, Tübingen − Basel 2000, 191-216, Lindemann, Andreas; Die Kirche als Leib. Übersicht | 1.Kor 1 | 1.Kor 2 ... 12 Aus jetziger Sicht ist uns vieles noch total unklar, wir verstehen Sachen nicht, fast so, als wären wir benebelt. Korinther 7,35a) Seine Botschaft mag ein wenig hart klingen, aber seine Absicht bleibt: „damit es recht zugehe und ihr stets und ungehindert dem Herrn dienen könnt.“ (1. Konzept der "corporate solidarity“ her; c) vom gnostischen Konzept des noch unverdorbenen "Urmenschen“ her. Paulus stellt der Unterschiedlichkeit die Einheit gegenüber. Festzuhalten bleibt: Der Geist hat nicht nur bei der (Wasser-)Taufe gewirkt, sondern wirkt weiterhin. Auf die Gemeinde übertragen bedeutet dies: Gäbe es in der Gemeinde nur eine einzige Gnadengabe, dann würden die anderen Gnadengaben fehlen. Die Briefe resultierten aus der Aktivität des Paulus. Beobachtungen: Dabei stellt sich jedoch die Frage, wieso es besonders geehrter Glieder bedarf. Ich weiß nicht, ob er sich dabei in seinem Körper befand. 12. Es ist ein Körper, die Glieder sind jedoch verschieden. A. R. Cross diskutiert beide Interpretationen und legt abschließend seine eigene These dar: Es liege eine Metonymie (Vertauschung der Benennung bei angrenzenden Begriffsbereichen) oder − genauer noch − eine Synekdochê (Stilmittel der Wortwahl, bei der ein Sonderbegriff statt des allgemeinen gesetzt wird oder umgekehrt) vor. Zur theologischen Einordnung der Geistesgaben in 1 Kor 12-14, TBe 23/3 (1992), 117-138, Kertelge, Karl; Der Ort des Amtes in der Ekklesiologie des Paulus, in: A. Vanhoye [éd. Die Verschiedenheit geht auf Gottes Willen zurück. Alles, was geistlich getan und gesagt wird, gehe auf den heiligen Geist zurück. Das ist ein Wunsch. Dagegen ist es ihm unmöglich, Jesus zu verfluchen. Paulus hat nun alle "Personen“ der Trinität genannt, wobei die Aufzählung auf Gott hinzielt. Es bestehe die Gefahr einer erneuten Dogmatisierung von Teilen antiker Weltanschauung bei der Suche nach heutiger Glaubenspraxis. [Hrsg. Die paulinische Ekklesiologie habe eine Tendenz vom "Volk Gottes“ zum "Leib Christi“. 18 Hütet euch vor jeder verbotenen sexuellen Beziehung! Die Frage nach der Gesinnung lässt sich auch auf die religiöse Sphäre übertragen. Dabei geht er folgenden Fragen nach: Inwiefern liegt bezüglich des Gebrauchs des Bildes Kontinuität vor, und inwiefern ein Wandel?